Besen einer Kehrmaschine im Einsatz.
Die Kehrmaschine des V+E in Waltrop ist nicht kostenlos für die Bürger im Einsatz. © Archiv
Folgenschwere Nachberechnung

1800 Waltroper Haushalte müssen mehr für die Straßenreinigung bezahlen

Wie viele „Frontmeter“ Straße hat der Ver- und Entsorgungsbetrieb (V+E) in Waltrop zu reinigen, und wem ist das in Rechnung zu stellen? Diese Daten hat der V+E digital aktualisiert. Mit Folgen für die Bürger.

Um Straßenreinigungs- und Winterdienstgebühren zu bemessen, muss der Ver- und Entsorgungsbetrieb (V+E) Waltrop die „Frontmeter“ der Grundstücke kennen. Das ist der Bereich, in dem das jeweilige Grundstück an die Straße grenzt. Doch stimmt die Realität mit den Angaben überein, die bisher beim V+E vorlagen? Das wurde in den vergangenen zwei Jahren mithilfe eines genauen, digitalen Verfahrens überprüft – und festgestellt: Die Abweichungen sind erheblich. Ermittelt wurde, dass für die Straßenreinigung 25 Kilometer mehr zu berücksichtigen sind: statt 102 Kilometer, die man 2017 noch zugrunde legte, nun 127 Kilometer. Für den Winterdienst, der nicht überall anfällt, ist es jeweils die Hälfte – 64 statt 51 Kilometer. Das hat nun Folgen für die Gebühren, die die Bürger berappen müssen.

Die neuen Gebühren sollen rückwirkend ab 2021 gelten

Mehrbelastung der 1800 Betroffenen: 50 bis 75 Euro im Jahr

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Redakteur
Geboren und aufgewachsen in Gelsenkirchen-Buer, studiert in Bochum und Dublin. Wollte seit dem Schülerpraktikum in der achten Klasse nie etwas anderes werden als Journalist. Als freier Mitarbeiter seit dem 14. Lebensjahr eifrig darauf hin gearbeitet, den schönsten Beruf der Welt zu ergreifen. Dann in Osthessen zur Redakteursausbildung. Im Jahr 2006 von Osthessen ins Ostvest. Tief eingeatmet und mit Westernhagen gesagt: “Ich bin wieder hier, in meinem Revier.” Das geliebte Ruhrgebiet, das Ostvest, auch und gerade das kleine Waltrop: Fundgruben für Geschichten, die erzählt werden wollen. Immer wieder gerne.
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