Eine Abrissparty braucht auch einen echten Abrisshammer: Eine Wand im Obergeschoss durfte entsprechendem Gerät bearbeitet werden. Für die Party galt die 3-G-Regel; für diese Foto standen nur kurzfristig die Anwesenden dicht beieinander. Ansonsten durfte nämlich das komplette Haus „befeiert“ werden. © Tamina Forytta
Katholische Kirchengemeinde St. Peter

Abrissparty im Senfkorn: Da bröckeln die Mauern

Das „Senfkorn“, Domizil für die Jugend aus St. Peter Waltrop, ist bald Geschichte. Vorher wurde aber noch einmal gefeiert – und schon einmal mit dem Abriss begonnen...

Einer war bedauerlicherweise nicht zur Abrissparty gekommen, die das Team des Senfkorns jetzt – noch vor der offiziellen Abrissparty der Gemeinde St. Peter für das Haus der Begegnung – feierte: der damalige Kaplan Martin Frohnhöfer. Er war es, der maßgeblich dafür gesorgt hatte, dass das Senfkorn überhaupt entstand. Frohnhöfer ist mittlerweile im Ruhestand und lebt in Greven, aber seine Erinnerung an die Zeit in Waltrop ist hellwach – Frohnhöfer schickte anlässlich der Party eine ausführliche Mail nach Waltrop. Er habe sich sehr über die Einladung gefreut, aber es mache ihn natürlich schon auch ein wenig traurig, „dass mein ,Kind Senfkorn‘ nun beerdigt wird. Schließlich hatte ich bei der Realisierung damals viel Kraft in die ,Geburt des Senfkorns‘ investiert“. Frohnhöfer hat sogar noch einen Zeitungsartikel aus der damaligen Zeit aufbewahrt und zitiert daraus eine Bildunterschrift: „Dicht gedrängt wälzen sich die Besuchermassen in das neue Jugendheim kurz nach der Segnung durch Pastor Wilhelm Lammers. Jeder will einmal einen Blick in das Senfkorn werfen…“

Zentrale Lage im Schatten von St. Peter

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Der Abend in Waltrop

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