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DRK-Sammlung wegen Riesenandrang gestoppt

Die Sammlung beim Roten Kreuz Waltrop für Hochwasser-Geschädigte am Samstag (17.7.) musste schon kurz nach dem Beginn wieder enden: Es gab einfach einen Riesenandrang, die Lager sind voll.
In den Räumen des DRK wird Kleidung gesammelt. © Forytta

Die Not ist groß in den Hochwassergebieten – und die Hilfsbereitschaft auch. Tim Stracke hatte für das Rote Kreuz (DRK) Waltrop daher eine Sammlung von Sachspenden in Waltrop auf die Beine gestellt: Als sich am Samstag (17.7.) die Tore am DRK-Heim, Im Sauerfeld 6, öffneten, offenbarte sich direkt ein Riesenandrang. So groß war die Spendebereitschaft der Bürger, dass in kürzester Zeit ein Annahmestopp verhängt werden musste. Die Lager sind schlicht voll.

Teilweise kamen sogar Bürger aus umliegenden Städten, um Kleidung und andere Gegenstände zu spenden für diejenigen in den Katastrophengebieten die nun kaum noch etwas besitzen.

Transport wird noch organisiert

Gefragt waren vor allem Kleidungsstücke, Schuhe, Babyartikel – zum Beispiel Pampers, aber auch Dinge wie Flaschenwärmer – und Kinderspielzeug sowie Bettwäsche und Tierfutter. Was hingegen nicht benötigt wird, sind Nahrungsmittel, denn die Verpflegung mit Essen und Trinken ist in den Krisengebieten direkt organisiert.

Nur saubere und funktionstüchtige Dinge

Tim Stracke hatte die Bürger darum gebeten, wirklich nur saubere, gewaschene bzw. funktionstüchtige Dinge zu spenden. Was Kleidung angeht, könne man sich bei der Entscheidung, ob sie als Spende taugt, fragen, ob man sie selbst noch anziehen würde, wenn sie von einem Fremden käme. „Bitte nicht böse sein, wenn wir eine Spende nicht annehmen“, sagt Stracke. In den DRK-Räumen wird das Ganze gesammelt, gelagert und dann – wie und wann, das werde noch geklärt – Richtung Hagen und Umgebung transportiert. Mit dem dortigen Roten Kreuz stehe er in Verbindung, sagt Tim Stracke.

Der Abend in Waltrop

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