Eine Frau zeigt auf einen Baum.
Janine Mücke zeigt auf ein Nest des Eichenprozessionsspinners im Eichenbaum am Gartenzaun. © Thomas Bartel/Montage: Sauerland
Straßenbaum im Besitz der Stadt befallen

Eichenprozessionsspinner macht Waltroper Familie Mücke das Leben schwer

Schon vor fünf Jahren hat sich der Eichenprozessionsspinner in einen Baum eingenistet, der direkt am Garten von Familie Mücke steht. Jetzt geht das „fiese Krabbeln“ wieder los. Und was tut die Stadt?

Janine (41) und Mike Mücke (42) sind regelrecht verzweifelt. Das Ehepaar wohnt mit drei Kindern an der Ecke Elisenstraße/Gartenstraße und zeigt am Dienstag (24. 5.) auf ein dickes Gespinst hoch oben in einer Eiche, die neben dem Haus steht und deren Äste ein Stück weit in ihren Garten ragen. Dort hat sich seit fünf Jahren der Eichenprozessionsspinner eingenistet und macht der Familie seitdem regelmäßig das Leben schwer. „Wir sind eigentlich gern draußen, gerade jetzt, wo der Sommer beginnt“, berichtet die Mutter. „Aber das ist derzeit nur unter gesundheitlichen Risiken möglich.“ Die zahllosen Härchen der giftigen Raupen enthalten bekanntlich das Nesselgift Thaumetopein.

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Redakteur
Jahrgang 1963 und ein waschechter Waltroper, kam 1984 über den Lokalsport zum Medienhaus Bauer. Nach dem Studium (Germanistik und Politikwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum) heuerte er 1989 in der Nachrichtenredaktion an und leitete sie später viele Jahre – nicht nur die „große Politik“, sondern immer auch unsere Region und ihre Menschen im Blick. Dass er nach der Übernahme durch Lensingmedia seit 2020 die Kreisredaktion verstärkt, erscheint da nur konsequent. Sein liebstes Hobby ist übrigens das Rudern auf dem Datteln-Hamm-Kanal.
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