Brauchtum

Ex-Schützenkönig Bernhard Stratmann ist tot: „Ein Mann der Tat“

Bernhard Stratmann ist tot - und die Elmenhorster Schützen in tiefer Trauer. Stratmann war nicht nur 60 Jahre Mitglied der Schützen, sondern auch von 1988 bis 1991 Schützenkönig.
Bernhard Stratmann, der von 1988 bis 1991 die Elmenhorster Schützen regierte, ist am vergangenen Freitag (30.4.) gestorben. © Privat

An der Seite von Ida Elmenhorst regierte Bernhard Stratmann einst den Elmenhorster Schützenstaat – am Freitag vergangener Woche ist er im Alter von 82 Jahren gestorben, wie seine Schützenbrüder mitteilen. Als junger Mann trat Bernhard Stratmann dem „Bürgerschützenverein Elmenhorst von 1498“ in der Bauerschaft im Waltroper Osten bei – 1961 war das. In all den Jahren sei er ein aktives Mitglied gewesen, berichtet Christoph Wember, Vorsitzender des BSV Elmenhorst – sei es als Fahnenoffizier, Schießwar, Hauptmann oder Bataillonskommandeur.

Verstorbener war ein Mann der Tat

Stratmann war ein Mann der Tat, berichten seine Weggefährten. So half er bei allen Aktivitäten und Aktionen des Vereins mit, etwa beim Bau der Vogelstange fürs Schützenfest. Fast schon legendär ist die von ihm konstruierte Gulaschkanone, die noch heute existiert und in Ehren gehalten wird.

Schützenkönig wurde Bernhard Stratmann im Jahre 1988; er nahm Ida Elmenhorst als Königin und regierte mit ihr das Schützenvolk bis 1991. „Die Elmenhorster Schützen verlieren einen guten und treuen Kameraden, dessen Andenken wir stets bewahren werden“, schreiben die Schützen.

Die Beisetzung findet am Samstag, 8. Mai, um 10 Uhr auf dem Friedhof Waltrop statt. Eine Abordnung der Schützen nimmt – natürlich unter Beachtung der Corona-Regeln – teil.

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