Spenden für Hochwasser-Opfer

Feuerwehr-Hilfsaktion: Jetzt gibt es auch eine E-Mail-Adresse

Erste Überweisungen gehen schon ein und einige Anfragen und Vorschläge trudeln ebenso ein, nachdem die Feuerwehr Waltrop zu einer Spendenaktion für Hochwasser-Opfer aufgerufen hatte.
Die mit einer Drohne gefertigte Aufnahme zeigt die Verwüstungen, die das Hochwasser angerichtet hat. Die Feuerwehr Waltrop hat sich vorgenommen zu helfen. © dpa

„Wir müssen was tun“, das war der Feuerwehr angesichts der Nachrichten aus den Hochwasser-Gebieten klar. Kurzerhand richteten sie über den Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Waltrop ein Spendenkonto (IBAN DE59 4265 0150 1000 7266 51, Verwendungszweck Fluthilfe) ein. Erste Überweisungen sind bereits eingegangen. Es gibt aber auch zahlreiche Anfragen von Bürgern, die Ideen haben, wie man noch helfen könnte. Dafür gibt es jetzt eine eigene E-Mail-Adresse: fluthilfe.feuerwehr@waltrop.de

Denn die Feuerwehr möchte auch helfen, die Hilfe zu organisieren. Es geht zwar vorrangig um Geldspenden. Aber die Aktion ist offen angelegt. Ein Gedankenspiel wäre zum Beispiel, eine Wohnung für eine Familie, die beim Hochwasser alles verloren hat, anzumieten. Wenn es jemanden gäbe, so das Gedankenspiel weiter, der Küchen aufbauen kann, und wenn es vielleicht noch jemanden gäbe, der sagt: „Ich bezahle eine Küche“, dann würde die Feuerwehr diese Leute zusammenbringen. „Die Aktion ist dynamisch“, unterstreicht die Feuerwehr.

Die E-Mail-Adresse kann auch nutzen, wer gespendet hat und eine Spendenbescheinigung braucht. Bei allen Anfragen bittet die Feuerwehr um Geduld, falls es nicht sofort eine Antwort gibt. Und: Sie hofft auf Verständnis, falls ein Angebot nicht umgesetzt werden kann. Schließlich muss alles organisierbar bleiben und vor Ort Sinn ergeben.

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