Bundestagswahl

Gewählt wird im Ratssaal, nicht im Bürgerbüro

Wer sich in die Warteschlange stellt, um im Bürgerbüro seine Stimme zur Bundestagswahl abzugeben, der steht in der falschen Schlange. Gewählt wird eine Treppe höher, im Ratssaal.
Die Briefwahl bleibt gefragt - wenn man vor Ort wählen will, sollte man nur wissen, wo das Wahlbüro ist. © Stefan Milk

Die Stadt macht noch einmal darauf aufmerksam, dass sich das Wahlbüro für die Bundestagswahl nicht im Bürgerbüro, sondern im Rats-Sitzungssaal befindet. Es gebe trotz deutlicher Hinweisschilder immer wieder Bürger, die vor dem Bürgerbüro eine Wartenummer zögen und, wenn sie an die Reihe kämen, verärgert seien. Denn man müsse ihnen dann sagen, dass sie im Ratssaal wählen müssten, sagt Anja Espenhain, die bei der Stadt die Wahl mit organisiert. Früher war mal das Bürgerbüro im Erdgeschoss der Wahl-Ort.

Briefwahl bleibt sehr gefragt

Auch macht sie darauf aufmerksam, dass man bei Online-Wahlanträgen die eigene Anschrift nur eigens angeben müsse, wenn sie von der Waltroper Meldeadresse abweiche. Wer allerdings die Unterlagen an einen anderen Ort schicken lassen will, müsse diese Adresse selbstverständlich vollständig angeben – sonst könne man die Unterlagen nicht versenden. Nicht jeder tut das offenbar.

Die Briefwahl bleibt unterdessen weiter gefragt. Inzwischen haben 6796 Waltroper die Unterlagen beantragt – das sind 29 Prozent der Wahlberechtigten. Waltrop steuert hier auf einen neuen Rekord zu. „Aber die Befürchtung, dass alle am ersten Tag gleichzeitig kommen, ist nicht eingetreten. Wir bekommen immer mal wieder einen Schwung von Bürgern, die vor Ort wählen wollen“, sagt Anja Espenhain.

Der Abend in Waltrop

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