Ex-Schulministerin kommt

Löhrmann spricht über jüdisches Leben

Die ehemalige Vize-Ministerpräsidentin Sylvia Löhrmann engagiert sich dafür, dass das Thema „jüdisches Leben in Deutschland“ mehr Beachtung findet. Am 13. September kommt sie nach Waltrop.
Die ehemalige NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann kommt nach Waltrop. © Jürgen Wolter

Mit Waltrop – und insbesondere mit den Projekten der Realschule für Vielfalt und Toleranz und gegen Rassismus – fühlt sich Sylvia Löhrmann noch aus ihrer Zeit als Schulministerin und stellvertretende NRW-Ministerpräsidentin verbunden. Jetzt kommt die Grünen-Politikerin einmal mehr nach Waltrop. Anlass ist, dass in diesem Jahr „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ gefeiert werden. Löhrmann ist Generalsekretärin den gleichnamigen Vereins, der 1500 Veranstaltungen koordiniert, auch, um ein klares Signal gegen Antisemitismus zu setzen. Am Montag, 13. September, spricht sie bei einer Veranstaltung der VHS in Kooperation mit dem Arbeitskreis „Jüdisches Gedenken in Waltrop“ und der Gesellschaft für Christlich-jüdische Zusammenarbeit im Vest. Beginn ist um 19.30 Uhr im Kulturforum Kapelle, Hochstraße 20.

Jäkel berichtet aus lokaler Perspektive

Bereichert werden soll der Abend durch Gerda Koch (Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit) und Reinhard Jäkel (Waltroper Stadthistoriker), die sich dem Thema „jüdisches Leben“ aus regionaler beziehungsweise lokaler Perspektive nähern. Der Arbeitskreis „Jüdisches Gedenken in Waltrop“ wird noch einmal seine Vorschläge vorstellen, über die diese Zeitung bereits berichtet hat. Und es soll Beiträge von Waltroper Schülern sowie Musik von Mark Rovner geben.

Der Eintritt ist frei, um eine Anmeldung wird jedoch gebeten: 02309/96260.

Der Abend in Waltrop

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