Brauchtum

Mehr als 120 Waltroper feiern das Laurentiusfest in Leveringhausen

Am 10. August ist der Festtag des Heiligen Laurentius. Doch das traditionelle Nachbarschaftsfest wurde aus Corona-Gründen auch in diesem Jahr abgesagt. Gottesdienst wurde trotzdem gefeiert.
Rund 120 Gläubige kamen zum Open-Air-Gottesdienst vor der Laurentiuskapelle in Leveringhausen. © Thomas Bartel

„Weil wir kein großes Fest feiern können, haben wir zumindest für einen schönen musikalischen Rahmen gesorgt“, erklärte Mit-Organisator Dieter Krumminga vor der 900 Jahre alten Laurentiuskapelle am Dienstagmorgen (10. 8.) in Leveringhausen. Erstmals nach langer Zeit traten die Jagdhornbläser Waltrop unter der Leitung von Petra Bauernfeind-Beckmann wieder auf. Mehr als 120 Waltroper waren zum Open-Air-Gottesdienst in die Bauerschaft gekommen und lauschten den Tönen der Musikgruppe.

Der Waltroper Jagdbläser sorgten beim Laurentiusfest für den musikalischen Rahmen. © Thomas Bartel © Thomas Bartel

Das Nachbarschaftsfest fiel aus Corona-Gründen erneut aus

Ja, die Corona-Pandemie bremste nun schon zum zweiten Mal das Gedenken an den Heiligen Laurentius. „Jetzt, wo viele Sommerurlauber wieder aus den Ferien nach Hause zurückgekehrt sind und die Inzidenzzahlen steigen, haben wir uns nicht getraut, zum Fest auf den benachbarten Hof Neugebauer einzuladen“, erklärte Krumminga. Allerdings betonte der Diakon, der bekanntlich den Pfarrbezirk St. Ludgerus betreut, dass man das Andenken an den Namenspatron keinesfalls komplett ausfallen lassen wollte. Schließlich werde der Namenstag des Märtyrers schon seit Anfang der 1960er-Jahre, damals unter Pfarrer Günter Heen, gepflegt.

So blieb es bei der feierlichen Messe, die diesmal der Leitende Pfarrer von Sankt Peter, Dr. Carsten Roeger, zelebrierte. Und am Ende galt der Dank auch dem Heiligen Petrus, weil er die „Himmelsschleusen“ geschlossen ließ.

Der Abend in Waltrop

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