Zum CDU-Antrag

Mittelbach: Neuschwimmer-Konzept „gibt es bereits“

Die CDU macht auf Probleme bei der Neuschwimmer-Ausbildung aufmerksam und ruft nach einem Konzept. Das sei bereits erarbeitet worden, entgegnet der Bürgermeister.
Schwimmen lernen ist wichtig. Aber wie gewinnt man Personal für die Kurse? © picture-alliance/ dpa

Für das Lehrpersonal in den Grundschulen bestehe kaum noch die Möglichkeit, den Nichtschwimmern eine Ausbildung zu ermöglichen, konstatiert die CDU in einem Antrag an den zuständigen Rats-Fachausschuss. „Dies kann unserer Meinung nach nur mithilfe der Wassersport treibenden in Waltrop erfolgen“, schreiben die Ratsmitglieder Claudia Risse-Reinert und Theo Hemmerde. Zum einen fehle dem Lehrpersonal häufig die Zeit und die Möglichkeiten, zum anderen habe wegen der Pandemie Schwimmunterricht ausfallen müssen.

Gibt es Fördergelder?

Die CDU-Ratsvertreter schlagen daher vor, mit Unterstützung der Wassersport treibenden Vereine, mit dem Lehrpersonal und ggf. auch mit den Eltern mögliche Konzepte zu erarbeiten und auch zu prüfen, ob es Fördergelder gibt.

Bürgermeister Marcel Mittelbach (SPD) entgegnet auf Anfrage, genau dies sei bereits – übrigens vor dem Eingang des CDU-Antrags – geschehen: Wie berichtet, hatte es den „Waltroper Schwimmgipfel“ gegeben, bei dem es schwerpunktmäßig um die Frage ging, wie neue Kräfte für die Schwimm-Ausbildung gewonnen werden können. Dazu gab es konkrete Ideen und eine Absprache, wer aus Runde (Wassersport-Vereine, Schulleitungen, Verbände, Stadtverwaltung) welche der Ideen weiter verfolgt.

Die Wassersport treibenden Vereine könnten über die bestehenden Angebote hinaus keine weiteren Möglichkeiten schaffen. Auch eine Einbindung der durch die Pandemie ohnehin stark belasteten Eltern wurde kritisch gesehen.

Der Abend in Waltrop

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