Nikolausfest am Nabeba in Waltrop Eine Feier mit Tieren, Liedern und Wunschsternen

Der Nikolaus mit drei Engeln bei den Alpakas am Nabeba.
Der Nikolaus, der von drei Engeln begleitet wird, besucht das Alpaka-Gehege am Nabeba am Rapensweg. © Nabeba
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Endlich durfte der Nikolaus am 6. Dezember die NaBeBa-Kinder wieder besuchen. Schon um 15 Uhr kamen die ersten Besucher, mit Laternen und Kuchenspenden. Das NaBeBa-Gelände an der Stadtgrenze zu Ickern war mit Lichterketten geschmückt, Feuer brannten, der Steinbackofen lief auf Hochtouren, eine Suppe köchelte über glühenden Kohlen. Festliche Stimmung überall. Das eiskalte Wetter und die Schneereste vom Vortag trugen zur allgemeinen Weihnachtsstimmung bei, berichtet Nabeba-Sprecher Joachim Sternal am Mittwoch (7. 12.).

„Wir konnten das Nachbarschaftsfest diesmal etwas größer ausrichten, weil wir an dem Projekt ,2000 x 1000 Euro für gemeinnützige Vereine‘ teilgenommen haben. Die Summe wurde uns vom Kreishaus bewilligt. Wir schätzen die Besucherzahl auf 150 Personen, die Hälfte davon Kinder. Wir durften, zu unserer großen Freude, auch viele neue Gesichter sehen. Bis zur Dunkelheit wurde geschleckt und geschlürft“, erzählt er weiter.

Der Nikolaus vor den Nabeba-Kindern.
Eine stimmungsvolle Feier: Der Nikolaus besucht die Kinder am Natur- und Begegnungsbauernhof und verteilt Wunschsterne. © Nabeba

Eine Saxophonistin sorgte für weihnachtliche Klänge, aber auch die Kinder wollten Weihnachtslieder singen. So klang die „Weihnachtsbäckerei“, „Klingglöckchen“, „Schneeflöckchen, Weißröckchen“ und natürlich „Lasst uns froh und munter sein“ aus vielen Kinderkehlen. Endlich wurde es dunkel und der Nikolaus rief an, er sei gelandet und käme nun mit seinen Engeln und Tieren durch den Wald zum Natur-Bauernhof. Er würde sich freuen, wenn die Kinder ihn dort abholen würden, denn er fände den Weg nicht allein. So machten sich alle, mit Laternen und Gesang, in einer langen Prozession, auf den Weg. Der Wald wurde immer dunkler und plötzlich, in der Ferne, konnten die Kinder das Licht von

Fackeln ausmachen. Die Spannung stieg. Zuerst sah man die leuchtenden Kleider der Engel und dann auch das rote Gewand vom Nikolaus.

Ein Wunschstern für jedes Kind

Feierlich kamen die beiden Prozessionen aufeinander zu. Kinder und Eltern machten ein Spalier, als der Nikolaus mit seinen Engeln, Hirten, Pferden und Esel die Menschen passierte. Gemeinsam ging es zurück zum NaBeBa. Der alte Mann mit dem weißen Bart nahm am Feuer Platz. Die Engel zu seiner Seite. Er hatte nicht nur für alle Kinder einen Wunschstern dabei und für jedes Kind ein gutes Wort, nein, er dachte auch an die vielen Helfer, die dieses Fest ausgerichtet haben und hatte auch für diese Lob und eine Gabe. Als der Nikolaus schließlich sichtlich

erschöpft seinen Weg zu den anderen Kindern in der Welt antrat, saß noch so mancher am Lagerfeuer und schlürfte Suppe und heißen Apfelsaft. „Ich bin sicher, dass der Nikolaus in den Träumen der Kinder noch lange zu Hause war“, so Joachim Sternal.

Am 23. Januar legt der Verein wieder los

Mit dem Nikolausfest geht der NaBeBa in die Winterpause. Die Kinder von der LWL-Klinik säubern immer am Montagnachmittag die Ställe und bewegen die Tiere. Die Mitarbeiter kümmern sich täglich um die Fütterung. Ab dem 23. Januar 2023 geht es wieder los. Schulen und Kindergärten können im Januar 2023, unter 0152-02136687, für Termine anrufen. Familien können sich ab Februar wieder für einen Besuch, freitags von 15 bis 18 Uhr, anmelden.

Der Nikolaus kommt mit seinem Gefolge durch den Wald.
Der Nikolaus kommt mit seinem Gefolge und den Kindern durch den Wald am Nabeba. © nabeba