Teilsperrung

Oberwieser Brücke: Frank Schwabe (SPD) bleibt dran

Wie geht es weiter mit der Oberwieser Brücke? Die ist seit Monaten teilgesperrt – zum Verdruss der Landwirte rundum. Frank Schwabe (MdB, SPD) hat jetzt mal wieder nachgehakt bei den Behörden.
Frank Schwabe (2.v.r.) will in Sachen Oberwieser Brücke nicht lockerlassen. © Jörg Gutzeit (Archiv)

Es ist keine sieben Wochen her, da stand Frank Schwabe, SPD-Bundestagsabgeordneter für den Waltroper Wahlkreis, beim Ortstermin an der teilgesperrten Oberwieser Brücke, gemeinsam mit Kirsten Lühmann, die in der Fraktion in Berlin Hauptansprechpartnerin für Verkehrs- und Infrastruktur-Fragen ist. Ein Termin, an dem eigentlich auch ein Mitarbeiter des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes (WSA) hätte teilnehmen sollen, denn das WSA ist verantwortlich für die Brücke und auch deren Sperrung. Aber das Amt sagte kurzfristig ab. Schwabe ärgerte sich – aber er lässt nicht locker.

Am Mittwoch (19.10.) hat er erneut ein Schreiben an die Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt – sie gehört zum Bundesverkehrsministerium – gesandt. Darin erinnert Schwabe an seine bisherigen Anfragen zum Thema Oberwieser Brücke und bohrt nach: Aus dem Verkehrsministerium habe es Ende August geheißen, dass die Fachleute beim WSA sich darüber einig seien, dass die Verkehrsbeschränkung der Oberwieser Brücke nur durch den Ersatz des Brückenbauwerks aufgelöst werden könne. Und dafür würden die „zeitlichen Perspektiven“ ausgearbeitet und „alle Potentiale für eine beschleunigte Realisierung“ ausgelotet, zitiert Schwabe aus dem Schreiben.

Wie geht es weiter mit dem Ersatzbau?

Angesichts der Tatsache, dass von „ersten Ergebnissen im Herbst“ die Rede war, hakt Schwabe nun nach – schließlich sei seit fast zwei Monaten Herbst, und er erwarte, „dass die Behörden den Betroffenen jetzt mitteilen, wie es nun mit dem geplanten Ersatzbauwerk weitergeht“, so Frank Schwabe: „Wann wird das WSA einen konkreten Zeitplan für das Ersatz-Brückenbauwerk „Oberwiese“ vorlegen? In welchem Zeitfenster soll das Ersatz-Brückenbauwerk realisiert werden? Welche Maßnahmen ergreift das WSA für eine beschleunigte Realisierung des Vorhabens?“

Die Oberwieser Brücke, die die Lohburger Straße über den Dortmund-Ems-Kanal führt, ist seit Ende Juni nur noch beschränkt befahrbar: Fahrzeuge, die schwerer als 2,8 Tonnen sind und/oder höher als 2,50 Meter, dürfen sie nicht benutzen. Ein Portal zu beiden Seiten der Brücke sorgt dafür, dass höhere Fahrzeuge nicht durchkönnen.

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