Feuerwehreinsatz

Schreck in der Morgenstunde – Kaminbrand geht glimpflich aus

Schon um 8 Uhr morgens wird die Waltroper Feuerwehr zum Krusenhof gerufen - die Nachbarn eines Mehrfamilienhauses waren in heller Aufregung. Aus einem Kamin flogen Funken und Flammen.
Entwarnung im Krusenhof: Schornsteinfegermeister Johannes Georg Scheidle kehrt den betroffenen Kamin. © Feuerwehr

Höchstwahrscheinlich war es ein Defekt beim Anfahren der Pelletheizung, erklärt Feuerwehr-Sprecher Jochen Möcklinghoff am Dienstagmorgen nach dem Einsatz am Krusenhof in der Ketteler-Siedlung. Dorthin war die Waltroper Feuerwehr mit einem Löschzug und 25 Wehrleuten ausgerückt, um Schlimmeres zu verhindern.

Nachbarn bemerkten Funken und Flammen und wählten die 112

Was war passiert? Die Nachbarn eines Mehrfamilien-Reihenhauses hatten zunächst Qualm bemerkt und dann sogar Funken und Flammen aus dem Kamin fliegen sehen und umgehend die 112 gerufen. Ihre Drehleiter musste die Feuerwehr allerdings nicht ausfahren, da der Anlass für den Rauch schnell erkannt war: die Pelletheizung.

Schornsteinfeger Scheidle stieg aufs Dach und kehrte

Der Eigentümer, selbst gelernter Elektriker, konnte die Heizung schnell außer Betrieb setzen. Den Rest besorgte Schornsteinfegermeister Johannes Georg Scheidle, der von der Feuerwehr umgehend alarmiert worden war: Er stieg aufs Dach und säuberte den auffälligen Kamin – damit war das Problem behoben. Die Rauchentwicklung ließ schnell nach. Die Aufregung rund um das betroffene Haus am Krusenhof war verständlicherweise dennoch groß.

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