Die Waltroperin Andrea Ernesti (r.) hat Flüchtlinge aus der Ukraine aufgenommen: Marina (v.l.), neben ihr Natalie Stukert, die sich hier um Hilfe für Ukrainer kümmert und übersetzte, Ludmilla mit ihrer Mutter Lidia, Maxim, Oleh, Katharina und auf dem Schoß ihr kleiner Sohn Makar. © Jörg Gutzeit
Geflohen aus dem Kriegsgebiet

Ukraine-Flüchtlinge bei Familie Ernesti: „Unser Land soll wieder schön werden“

Sie kamen aus der Ukraine nach Waltrop: Vier Frauen und drei Jungen wohnen seit Kurzem auf dem Hof Ernesti. Der Unterschied zwischen Bombenangriffen dort und friedlichem Landleben hier kann größer kaum sein.

Eine ungewöhnliche Schicksalsgemeinschaft ist es, die jetzt auf dem Hof von Familie Ernesti in den Waltroper Rieselfeldern wohnt. Sprungartig ist die Familie – Andrea Ernesti, ihr Mann Bernd und die Söhne Joshua und Mailo – um sieben Köpfe gewachsen. Um sieben ukrainische Köpfe. Denn seit einigen Tagen wohnen Ludmilla und ihre 79-jährige Mutter Lidia dort, außerdem Katharina mit ihren Söhnen Makar (2) und Oleh (10), Marina und ihr zwölfjähriger Sohn Maxim. Sie erzählen zunächst zaghaft von dem, was sie in der Heimat zurückgelassen haben, dann sprudelt es immer mehr aus ihnen hervor. Natalie Stukert ist am Tag, als unsere Redaktion vorbeischauen darf, auch da und übersetzt aus dem Russischen. Sie ist mit ihrem Mann schon länger dabei, Hilfsprojekte in der Ukraine zu organisieren – im Rahmen des Sozialwerks „Helping Hands“ der „Christengemeinde Gottes Wort“ in Bochum.

Hof in den Waltroper Rieselfeldern

Andrea Ernesti: „Ende offen“

„Die Leute sollen als Touristen zu uns kommen“

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Geboren in Recklinghausen, aufgewachsen in Oer-Erkenschwick, studierte in Münster (Publizistik und Kommunikationswissenschaft), sammelte Berufserfahrungen in Fulda und an den Unis in Paderborn und Wuppertal, bis die Sehnsucht nach dem Ruhrgebiet zu groß wurde. Und nun: Redakteurin für Waltrop, Datteln und Oer-Erkenschwick – mit viel Freude an Menschen, Nachrichten sowie kleinen und großartigen Geschichten.
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