Die Rollläden des Containers am Waltroper Abstrichzentrum wurden beschädigt. © Katja Wehrland
Rollläden beschädigt, Zeltwände zerschnitten

Vandalismus im Abstrichzentrum auf dem Waltroper Zechengelände

Sinnloser geht‘s kaum: Unbekannte haben die Rollläden des Containers des Corona-Abstrichzentrums auf dem Zechengelände beschädigt und die Wände des dazu gehörenden Zeltes zerschnitten.

Dr. Felix Gahlen vom Ärzte-Netzwerk Vestnet ärgert sich über stumpfsinnigen Vandalismus: Am Abstrichzentrum auf dem Zechengelände im Waltroper Osten, das von Vestnet betrieben wurde, haben unbekannte Täter zum einen die Zeltwände zerschnitten und zum anderen die Rollläden des Containers demoliert. Das Abstrichzentrum war zuletzt nur noch im „Standby-Modus“ für den Fall, dass es etwa wegen einer neuen Viren-Mutation nochmal benötigt würde. Insgesamt gehen die Ärzte aber davon aus, dass es nicht mehr gebraucht wird. So sollte es ohnehin abgebaut werden. „Der Vandalismus hat die Stilllegung des Abstrichzentrums also nicht ausgelöst, aber etwas beschleunigt“, sagt Gahlen. Sollte das Zentrum wider Erwarten doch noch einmal gebraucht werden, könnte es natürlich immer noch neu aufgebaut werden, freilich dann mit mehr Aufwand.

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Über den Autor
Redakteur
Geboren und aufgewachsen in Gelsenkirchen-Buer, studiert in Bochum und Dublin. Wollte seit dem Schülerpraktikum in der achten Klasse nie etwas anderes werden als Journalist. Als freier Mitarbeiter seit dem 14. Lebensjahr eifrig darauf hin gearbeitet, den schönsten Beruf der Welt zu ergreifen. Dann in Osthessen zur Redakteursausbildung. Im Jahr 2006 von Osthessen ins Ostvest. Tief eingeatmet und mit Westernhagen gesagt: “Ich bin wieder hier, in meinem Revier.” Das geliebte Ruhrgebiet, das Ostvest, auch und gerade das kleine Waltrop: Fundgruben für Geschichten, die erzählt werden wollen. Immer wieder gerne.
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Markus Weßling

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