Kanalisation erneuert

Veiinghofstraße in Waltrop wieder frei – drei Wochen vor dem Termin

Seit Dezember gab es eine Baustelle an der Veiinghofstraße, an der das Waltroper Krankenhaus liegt. Nun sind die Arbeiten vollendet, die Straße wieder frei - und zugleich wieder Sackgasse.
Der Durchstich von der Veiinghof- zur Berliner Straße ist jetzt wieder gesperrt. © Martin Pyplatz

Baustellen verzögern sich gerne mal – davon können die Waltroper, Stichwort Hebewerk-Brücke – ein Liedchen singen. Die Baustelle an der Veiinghofstraße aber war sogar eher wieder frei als geplant. Drei Wochen früher als gedacht kann seit Montag (10. Mai) der Verkehr wieder rollen. Am vergangene Samstag wurde die letzte Schicht Asphalt aufgebracht.

Wobei mit dem Ende der Baustelle aber auch die Zeit der Sackgasse wieder beginnt. Die Veiinghofstraße ist übergangsweise mit einem Durchstich an die Berliner Straße angeschlossen worden. Das hatte unter anderem den Sinn, dass das Krankenhaus jederzeit erreichbar sein musste. Jetzt aber ist dieser Durchstich wieder dicht gemacht worden. Die „überdimensionalen Legosteine“ aus Beton, die schon beim Parkfest als Sperre für mögliche Terroranschläge verwendet worden waren, wurden nun am westlichen Ende der Veiinghofstraße platziert.

Verbindung wird nur provisorisch dicht gemacht

Komplett wieder verschlossen wird die Verbindung allerdings nicht. Denn in näherer Zukunft soll bekanntlich die Hochstraße saniert und umgebaut werden, und dann wird die Ausfahrt von der Veiinghof- auf die Berliner Straße wieder benötigt.

Frank Friedrich, der beim Ver- und Entsorgungsbetrieb (V+E) die Baumaßnahme an der Veiinghofstraße koordinierte, ist indes stolz darauf, dass die Arbeiten vor dem geplanten Termin beendet werden konnten. Zumal in die Bauzeit unter anderem der Wintereinbruch im Februar fiel, der für einige Tage das Weiter-Arbeiten unmöglich machte, außerdem die Weihnachts- und Osterzeit mit entsprechenden Urlaubszeiten bei der ausführenden Firma.

Dass alles so reibungslos lief, sei übrigens nicht zuletzt den Anwohnern zu verdanken, sagt der V+E-Mann. Denn die waren durchaus zwischenzeitlich von der Baustelle gebeutelt, konnten nicht direkt zu ihren Grundstücken fahren. Sogar die ausführende Baufirma habe sich positiv darüber geäußert, wie verständnisvoll die Anwohner gewesen seien, sagt Frank Friedrich.

Kanalisation ist verbreitert worden

210 Meter Kanalisation ist unter der Veiinghofstraße erneuert worden. Es wurden solche Rohre eingebaut, die mit Starkregen-Ereignissen besser klarkommen, sprich einen größeren Durchmesser haben. Zudem wurde auf einer Fläche von 1200 Quadratmetern neuer Asphalt aufgebracht. Besondere Planung war bei der Baustelle insofern geboten, dass sich sowohl das Ärztehaus (MZL, Medizinisches Zentrum am Laurentius-Stift) samt Apotheke im Bereich der Arbeiten befinden als auch das Krankenhaus selbst. So mussten die Bau-Abschnitte immer so geplant werden, dass jederzeit der Parkplatz am Krankenhaus, der Mitarbeiter-Parkplatz und die Liegendzufahrt erreichbar sind.

Lesen Sie jetzt