Vor zehn Jahren Der Kanal ist leer, aber diesmal war’s geplant

Redakteur
Der Waltroper Hebewerks-Museumsleiter Dr. Arnulf Siebeneicker im trockenen Kanalbett
Auf den Trockenen: der Waltroper Hebewerks-Museumsleiter Dr. Arnulf Siebeneicker. © Archiv
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„Der Kanal ist leer“, berichtete diese Zeitung vor zehn Jahren, am 28.11.2012. Das letzte Mal gab es das zuvor im Oktober 2005 zu sehen, als bei Bauarbeiten ein Teilstück des Dortmund-Ems-Kanals bei Olfen leer lief – ein Unfall. Diesmal war der Kanal geplant und gewollt trocken gelegt worden: Im rund 400 Meter langen Becken am Oberwasser des Schiffshebewerkmuseums gab es eine undichte Stelle. Das musste in Ordnung gebracht werden.

„Eine unmittelbare Gefahr bestand nicht“, versicherte Dr. Arnulf Siebeneicker, Leiter des Industriemuseums Schiffshebewerk. Das habe ein Gutachten ergeben. Weil die undichte Stelle im Oberwasser vor den Hebewerkstürmen liegt und damit zum Museumsgelände gehört, kümmert sich der Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) um die Instandsetzung.

Das Leck war schon gefunden

„Wir haben das Leck auch schon gefunden“, berichtete Siebeneicker: eine rund einen Quadratmeter große Stelle an der Südseite zwischen Spundwand und einem großen Beton-Poller. Nur ein paar abgesackte Steine verrieten die Schwachstelle. Diese wieder abzudichten, sei freilich nicht so einfach. Dazu werde ein Bagger im Kanalbett gebraucht. Und der ist da nicht so einfach hinein zu bekommen…