Antonius Mertenskötter aus Waltrop zeigt zwei historische Bilder.
Antonius Mertenskötter zeigt die Urkunde der Haussegnung von 1947 und ein Foto des im 2. Weltkrieg zerstörten Stammhauses der Familie Kranefoer. © Thomas Bartel
Waltroper Tradition

10. August: Antonius Mertenskötter hat kaum ein Laurentiusfest verpasst

Gertrud Mertenskötter war eine „Ur-Waltroperin“: Vor einem Jahr starb sie im gesegneten Alter von 101 Jahren. Jetzt sortiert ihr Sohn den Nachlass - und macht eine interessante Entdeckung.

„Das Laurentiusfest am 10. August war den Leveringhäusern immer heilig“, sagt Antonius Mertenskötter, der vor 63 Jahren auf dem Hof der Familie an der Ickerner Straße das Licht der Welt erblickte. Das unterstreiche auch eine Urkunde, die er kürzlich im Nachlass seiner im August 2021 verstorbenen Mutter Gertrud fand. Sie war eine sehr traditionsbewusste Frau und hat immer viele Erinnerungen bewahrt, betont er am Donnerstag (4. 8.) im Gespräch mit unserer Redaktion.

Das Haus musste am Tag des Laurentiusfestes gesegnet werden

Früher wurde auf den Bauernhöfen gefeiert

900 Jahre alte Kapelle wurde ein Schmuckstück

Diesmal wird das Fest ausnahmsweise am 14. August gefeiert

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Redakteur
Jahrgang 1963 und ein waschechter Waltroper, kam 1984 über den Lokalsport zum Medienhaus Bauer. Nach dem Studium (Germanistik und Politikwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum) heuerte er 1989 in der Nachrichtenredaktion an und leitete sie später viele Jahre – nicht nur die „große Politik“, sondern immer auch unsere Region und ihre Menschen im Blick. Dass er nach der Übernahme durch Lensingmedia seit 2020 die Kreisredaktion verstärkt, erscheint da nur konsequent. Sein liebstes Hobby ist übrigens das Rudern auf dem Datteln-Hamm-Kanal.
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