Eine Apothekenangestellte zeigt zwei Präparate.
Mit Fenistil oder Thermalwasser können Hautreaktionen behandelt werden, die der Eichenprozessionsspinner ausgelöst hat, sagt Sandra Adrian (48) aus der Waltroper Marien-Apotheke. © Thomas Bartel
Allergische Reaktionen drohen

Raupennester an Eichen in Waltrop nicht berühren – warnt Sandra Adrian

Im Frühjahr entwickeln die Eichenprozessionsspinner ihre Brennhaare, die für Mensch und Tier gefährlich werden können. Die Waltroper Apotheken haben Vorsorge getroffen - und der V+E ist schon jetzt wachsam.

„Bislang haben wir noch keine Opfer des Eichenprozessionsspinners versorgen müssen“, berichtet Sandra Adrian am Freitag (6. 5.) in der Marien-Apotheke an der Dortmunder Straße. „Doch das kann nicht mehr lange dauern“, weiß sie aus Erfahrung. Immer wieder kamen in den letzten Frühjahren Kunden, die an Eichen im Stadtpark oder an den Kanälen mit Brennhärchen in Kontakt gekommen waren, um allergische Reaktionen behandeln zu lassen. „Das ist sehr schmerzhaft – und kann sogar zu Atemnot, Schwindel und Fieberschüben führen“, erklärt die 48-jährige, die schon seit gut 25 Jahren ihren Dienst als PTA tut. Vorsicht sei also geboten!

Absaugen der Nester ist die effektivste Maßnahme

Bekämpfung kostete die Stadt im letzten Jahr rund 14.000 Euro

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Redakteur
Jahrgang 1963 und ein waschechter Waltroper, kam 1984 über den Lokalsport zum Medienhaus Bauer. Nach dem Studium (Germanistik und Politikwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum) heuerte er 1989 in der Nachrichtenredaktion an und leitete sie später viele Jahre – nicht nur die „große Politik“, sondern immer auch unsere Region und ihre Menschen im Blick. Dass er nach der Übernahme durch Lensingmedia seit 2020 die Kreisredaktion verstärkt, erscheint da nur konsequent. Sein liebstes Hobby ist übrigens das Rudern auf dem Datteln-Hamm-Kanal.
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