Hochwasser-Hilfe

Waltroper THW-Mitglieder packen im Raum Euskirchen mit an

Es ist zwar in den Medien ruhiger geworden um die Katastrophen-Gebiete. Aber zu tun gibt es noch reichlich. Die Männer vom Technischen Hilfswerk (THW) Waltrop können ein Lied davon singen.
Am Einsatzort hatten die THW-Leute viel zu tun. © THW Waltrop

In den Raum Euskirchen sind in dieser Woche Mitglieder des Waltroper Ortsverbands der Technischen Hilfswerks (THW) aufgebrochen – denn vor Ort in den Gebieten, in denen das Hochwasser gewütet hat, gibt es noch immer unfassbar viel zu tun, wie die Bilder zeigen, die die THW-Leute aufgenommen haben.

Die Waltroper Führungsgruppe, ein sogenannter Zugtrupp (ZTr), werde im Raum Euskirchen die taktisch-technische Koordination und die Abwicklung von Einsätzen übernehmen und dabei als Einsatzabschnittsleitung fungieren, erklärt Thomas Kästner vom THW. Er hat sich gemeinsam mit Simon Schülken, Alexander Aust und Dr. Kevin Gottschling ins Rheinland aufgemacht – für eine geplante Einsatzdauer von fünf Tagen.

Erneut zu Hilfsmaßnahmen ausgerückt sind Waltroper THW-Mitglieder. © THW Waltrop © THW Waltrop

Die Arbeit beim und für das THW ist im Übrigen ein Ehrenamt. Chefs müssen ihre Angestellten für Einsätze freistellen. Der Lohnausfall wird ihnen vom Technischen Hilfswerk erstattet. Wer sich auf der Arbeit nicht loseisen kann, sagt dann aber oftmals am Wochenende für einen Hilfseinsatz zu. Auch aus den THW-Ortsverbänden der umliegenden Städte sind zurzeit Helfer im Einsatz: Castrop-Rauxeler Kollegen helfen ebenfalls im Kreis Euskirchen und dort besonders im Ort Bad Münstereifel, die Lüner packen auch in Bad Münstereifel und umliegenden Gemeinden mit an.

Der Abend in Waltrop

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