Markus Weßling ist Redakteur der Waltroper Zeitung. © ANDREAS KALTHOFF
Meinung

Wie wir mit den „Spaziergängen“ umgehen: Schreiben, was ist

Am besten gar nicht darüber berichten - das fordern manche Bürger, wenn es um den Umgang unserer Redaktion mit den Corona-„Spaziergängen“ geht. Warum wir das nicht für den richtigen Weg halten.

Wie kann die Zeitung nur Ort und Zeit des nächsten Corona-„Spaziergangs“ in Waltrop veröffentlichen und so „Werbung“ dafür machen? Und warum wird dann noch über das Ereignis selbst berichtet, mit Foto gar? Man sollte diesen Menschen doch keine Aufmerksamkeit schenken, keine mediale „Bühne“ geben. Mit dieser Kritik sieht sich unsere Redaktion zunehmend konfrontiert. Die Meinung der anderen Seite ist ohnehin bekannt: Wer sich den „Spaziergängern“ zugetan fühlt, ist oft auch geneigt, uns als Teil eines gelenkten „Systems“ zu sehen, das jegliche kritische Meinungen zur Corona-Politik unterdrückt.

Es ist eine laute Minderheit

Den Umgang muss jeder selbst finden

Über den Autor
Redakteur
Geboren und aufgewachsen in Gelsenkirchen-Buer, studiert in Bochum und Dublin. Wollte seit dem Schülerpraktikum in der achten Klasse nie etwas anderes werden als Journalist. Als freier Mitarbeiter seit dem 14. Lebensjahr eifrig darauf hin gearbeitet, den schönsten Beruf der Welt zu ergreifen. Dann in Osthessen zur Redakteursausbildung. Im Jahr 2006 von Osthessen ins Ostvest. Tief eingeatmet und mit Westernhagen gesagt: “Ich bin wieder hier, in meinem Revier.” Das geliebte Ruhrgebiet, das Ostvest, auch und gerade das kleine Waltrop: Fundgruben für Geschichten, die erzählt werden wollen. Immer wieder gerne.
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