Bürger haben entschieden

Zeche und Hebewerk zieren die neuen Waltroper Briefmarken

Waltroper Bürgerinnen und Bürger haben entschieden: Das Hebewerk und eine Detailansicht der Zeche schmücken Briefmarken des Zustelldienstes „Brief und mehr“, die ab 12. Mai erhältlich sind.
Ciro Lenti (l.) und Marco Morocutti (M.) vom Zustelldienst „Brief und mehr“ überreichten Bürgermeister Marcel Mittelbach am Dienstag eine Tafel mit den Waltroper Briefmarkenmotiven. © Martin Pyplatz

Der Zustelldienst „Brief und mehr“ hat vor Kurzem die Stadt Waltrop angesprochen und gefragt, ob sie das Unternehmen bei ihrem Plan unterstützen würde, in der Hebewerkstadt eine Marke mit einem Waltrop-Motiv zu etablieren. „Ich fand die Idee schön. Denn wir wissen ja alle, dass sich die Bürgerinnen und Bürger in Waltrop sehr mit ihrer Stadt identifizieren“, erläuterte Bürgermeister Marcel Mittelbach, warum er einen Aufruf startete und die Waltroper ermutigte, über ein Motiv abzustimmen. Auf ein Bild der Zeche und des Hebewerks fiel schließlich die Wahl.

Ab heute sind die Marken erhältlich

Am Dienstag (11. Mai) nun überreichten Marco Morocutti aus der Geschäftsleitung von „Brief und mehr“ sowie Ciro Lenti, der unter anderem für die Koordination von Briefmarken zuständig ist, die neuen Marken an Marcel Mittelbach. Diese sind ab Mittwoch (12. Mai) erhältlich. Zum Start der Aktion können die Briefmarken in zwei Kiosken gekauft werden: beim Didems Kiosk im Hirschkamp 17 sowie beim Kiosk am Rathaus, Hochstraße 47. Dort sind auch die roten Briefkästen aufgestellt.

Das Porto des Privatunternehmens beträgt bei der Standardbrief-Marke 70 Cent und damit zehn weniger als bei der „gelben Konkurrenz“ der Deutschen Post.

Auf der Suche nach weiteren Standorten

Man sei nun bemüht, weitere Standorte für die Briefkästen und Verkaufsstellen für die Marken in der Stadt zu finden, erläutert Marco Morocutti. Kunden sollten derweil auf eines achten: Briefe, die mit „Brief und mehr“ versendet werden, dürfen auch nur mit einer Marke dieses Zustelldienstes verschickt werden. Dasselbe gilt für die Post: Briefe, die man dort abgibt, sollten nicht mit einer der neuen „Waltrop-Marken“ frankiert werden. Denn dann kommt der Brief beim Adressaten nicht an.

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