Elena Pradun (r.) aus der Ukraine ist häufig mit ihrer Mutter in Waltrop gewesen: Sie musste immer wieder wegen eines Tumors am Kopf operiert werden. © Jörg Gutzeit
Flucht nach Waltrop

Tanja und Elena Pradun aus der Ukraine: „Wir ließen alles zurück, was uns lieb ist“

Nach einer „Himmelfahrt“ durch halb Europa sind Elena und Tanja Pradun aus der Ukraine nun in Waltrop in Sicherheit. Sie flohen vor Luftangriffen, mussten in der Heimat um ihr Leben fürchten.

Die Erleichterung ist Rosi Schumacher (81) anzumerken: Sie hat Elena Pradun und deren Mutter Tanja aus der Ukraine endlich bei sich, in Sicherheit vor den Bombenangriffen. Die beiden Frauen waren früher häufig in Waltrop, weil Elena an einem Tumor operiert werden musste. Und jetzt sitzen sie in Rosi Schumachers Wohnzimmer an der Adamsstraße und haben das, was in den vergangenen Tagen passiert ist, noch gar nicht richtig verdaut. Am Freitag (11.3.) stiegen sie in ihrer Heimat in einen Bus, in der Nacht auf Sonntag nahm Rosi Schumacher die beiden am Dortmunder Bahnhof in Empfang.

Waltroperin hatte endlich Kontakt in die Ukraine bekommen

Tumor-Operationen in Deutschland

Über die Autorin
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Geboren in Recklinghausen, aufgewachsen in Oer-Erkenschwick, studierte in Münster (Publizistik und Kommunikationswissenschaft), sammelte Berufserfahrungen in Fulda und an den Unis in Paderborn und Wuppertal, bis die Sehnsucht nach dem Ruhrgebiet zu groß wurde. Und nun: Redakteurin für Waltrop, Datteln und Oer-Erkenschwick – mit viel Freude an Menschen, Nachrichten sowie kleinen und großartigen Geschichten.
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